Presseberichte über den Verein »Prunkgondeln Pillnitz« e. V., der Rettung des Dardanellen- Türmchen nahe des Leuchtturms am Großteich in Moritzburg, und „Still ruht in Dresden das Projekt Canal Grande".

 

Mit Augusts Prunkschiff über die  Elbe   schippern :: Anmerkung:  Die  »Gondel« die im Pillnitzer Schlosspark steht ist nicht  die Schaluppe August des Starken. Sie wurde 57 Jahre nach dem Tote von  Kurfürst Friedrich August I. (1670-1733) durch seinen Enkel Kurfürst  Friedrich August III. (1750-1827) in Auftrag gegeben und 1790 fertig  gestellt. Pressebericht in der Sächsichen Zeitung vom  18.11.2008

Mit Augusts Prunkschiff über die Elbe schippern

Nach historischen Vorbild will ein Verein neue Modelle alter Schaluppen bauen ...
Sächsische Zeitung 18.11.08 & FreitagSZ 21.11.2008

 

 

Mit der roten Schaluppe auf der Elbe   fahren  :: Pressebericht in dem WOCHENKURIER vom 17.12.2008

Mit der roten Schaluppe auf der Elbe fahren

Wenn die Pläne aufgehen, kann man im übernächsten Jahr auf der Elbe Gondel fahren oder besser sich gondeln lassen ...
WOCHENKURIER vom 17.12.2008

 

Pillnitz wird wieder zu Klein-Venedig   ::   Pressebericht in der Dresdner Morgenpost vom 21.01.2009

Pillnitz wird wieder zu Klein-Venedig

Wollen Sie mal wie August der Starke auf der Elbe gondeln? ...
Dresdner Morgenpost vom 21.01.2009

 

DRESDEN FERNSEHEN :: Montag, 19. Januar 2009 15:53

Pillnitzer Prunkschiffe wieder auf der Elbe

Im Hilton konnte man am Sonnabend eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert erleben ...
DRESDEN FERNSEHEN vom 19. Januar 2009 15:53

 

 

Anmerkung: Frau Dahlke ist leider im letzten Satz ihres Berichtes inhaltlich ein Fehler unterlaufen. Richtig ist: Im Bild ist nicht die »Gondel« August des Starken. Die Schaluppe ist Baujahr 1790, da war August der Starke schon 57 Jahre tot. :: Pressebericht in dem WOCHENKURIER   vom  30.06.2010

„Wir geben nicht auf“

Vor zwei Jahren gründete sich der Verein Prunkgondeln Pillnitz.
WOCHENKURIER vom 30.06.2010

 

 

Reporterin Sophia Matthes ::  hat   sich  mal angeschaut, wie so ein historisches Boot nachgebaut  wird.    Pressebericht im DRESDEN FERNSEHEN   vom  03.07.2010.

Königliches Boot bald wieder auf der Elbe in Dresden unterwegs!

In der Dresdner Kreativwerkstatt wird derzeit fleißig an einem Boot aus der Zeit August des Starken gebastelt. Was der Gondolier Jens Friebel vor hat, erfahren Sie hier unter  » 100702_Report_Gondel.flv ansehen«
DRESDEN FERNSEHEN vom 3. Juli 2010 06:10

 

 

 

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 :: Die Moritzburger Feuerwehr  half mit Personal und Technik.  Foto: Katrin Schlechte. Pressebericht in  der Sächsichen Zeitung vom 27.  02. 2009.

Sterninsel im Großteich wird freigelegt

Der Verein Muse im Fasanengarten hat jetzt mithilfe der Feuerwehr und der Teichwirtschaft im Großteich gearbeitet.
Sächsische Zeitung, FreitagSZ 27. Februar 2009

 

 

Von SVEN GÖRNER

Moritzburg / Bärnsdorf. Neben der romantischen Zitterpartie im Januar ist der Frühjahrsputz im Februar schon seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der jährlichen Aktivitäten des Kulturvereins Muse im Fasanengarten. Auch diesmal ließen sich die Vereinsmitglieder nicht vom winterlichen Wetter abhalten, obwohl das die Aktion zu einem kleinen Abenteuer werden ließ. Ziel des Arbeitseinsatzes war nämlich die kleinere der beiden Eilande im Bärnsdorfer Großteich – die Sterninsel.

„Mit unserer Beräumungsaktion wollen wir die Voraussetzung für die kommende Sanierung durch den Schlösserbetrieb schaffen“, sagt Vereinsvorsitzender Egon Gradert. „Sowohl die große Eremitageinsel als auch die deutlich kleinere Sterninsel waren im ,Sächsischen Meer‘ künstlich angelegt worden“, erzählt Vereinsmitglied Katrin Schlechte. „Letztere erhielt ihren Namen nach dem fünfzackigen Stern, den ihre Umfassungsmauern bildeten.“

Durch den heute niedrigeren Wasserstand als vor über 200 Jahren verlandet der Großteich allerdings zunehmend, sodass von der ursprünglich konzipierten Form der Insel kaum noch etwas zu sehen ist. Dazu trägt auch der Wildwuchs auf der Insel bei.

Beiden Problemen rückten die Vereinsmitglieder jetzt mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr und der Teichwirtschaft Moritzburg zu Leibe. Katrin Schlechte: „Da die bislang geschlossene Eisdecke an einigen Stellen bereits geschmolzen war, gestaltete sich der Weg auf die Insel etwas schwierig. Dank der von der Teichwirtschaft bereitgestellten Fischerhosen und eines Bootes kamen aber alle trockenen Fußes dort an.“

Am Ende des Einsatzes war dann bereits ein Teil der gemauerten originalen Uferbefestigung wieder zu sehen. „Nach getaner Arbeit und glücklich überstandenem Rückweg zum Festland blieb genügend Zeit und Muße, um bei Lagerfeuer, Glühwein und deftigem Gulasch einen Blick auf das freigelegte Ufer der Sterninsel zu genießen“, sagt Katrin Schlechte. Für das leibliche Wohl sorgte Vereinsmitglied und Hobbykoch Dietrich Dose vom Kochclub Bärnsdorf.

Den nächsten Einsatz auf der Sterninsel – diese soll bis auf fünf, sechs Bäume vom Bewuchs befreit werden – gibt es laut Egon Gradert bereits am 21. März. Ob die jahrhunderte alte Liebeslinde, heute ein morscher, geborstener Stamm, noch einmal neu austreibt, wird sich allerdings erst später im Frühjahr zeigen.

 

 

 

 :: Matthias Duppka von der    Spezialbaufirma Kühnapfel bedient einen der  Zylinder, mit denen der    Turm am Kanal an den Moritzburger Dardanellen  jetzt wieder aufgerichtet    wurde. Jetzt muss der Boden darunter noch  verfestigt werden.  Text   und  Foto: SZ/Sven Görner. Pressebericht in der Sächsichen Zeitung vom   14.  04. 2011

Dardanellen- Türmchen ist wieder aufgerichtet.

Das kleine, über 230 Jahre alte Bauwerk am Großteich war in eine gefährliche Schieflage geraten und drohte einzustürzen. 
Sächsische Zeitung vom 14. April 2011

 

Von SVEN GÖRNER

Moritzburg. Das unscheinbare aus Feldsteinen gemauerte Türmchen ist fast gerettet. Zu Wochenbeginn wurde es wieder ins Lot gebracht. Nun muss es mit einem Fundament noch so gesichert werden, dass es nicht wieder in Schieflage geraten kann. Wie lange der Turm ohne die vom Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement in Auftrag gegebene Rettungsaktion noch der Schwerkraft getrotzt hätte, lässt sich schwer sagen.
Fakt ist allerdings, dass das etwa vier Meter hohe Bauwerk der letzte von einstmals vier Türmen ist, die in den 1770er Jahren mit der Neugestaltung des Moritzburger Fasanengartens errichtet wurden. Wie ein alter Kupferstich aus dem Archiv des Museums Schloss Moritzburg zeigt, war er an der Einmündung des vom Fasanenschlösschen zum Großteich führenden Kanals Bestandteil der sogenannten Dardanellen. Deren Reste sind auch heute noch links und rechts vom Turm zu sehen.

Ihren Namen verdanken sie der gleichnamigen türkischen Meerenge. Dort besiegte um 1770 die russische Flotte der Kaiserin Katharina die Große die Marine der Türken. Dieser Sieg wurde in ganz Europa und demzufolge auch am sächsischen Hof gewürdigt.

Als der siegreiche russische Flottenkapitän, Graf Alexej Orlov, um 1775 den sächsischen Hof besuchte, ist wohl die Idee entstanden, diese Ereignisse spielerisch nachzuempfinden. Denn bereits 1776 berichtete die sächsische Kurfürstin Anna Amalia von der ersten Fahrt mit der eigens gebauten Fregatte auf dem Großteich. Die Fregatte und die sogenannten Moritzburger Dardanellen waren dabei mit kleinen Kanonen bestückt, mit denen man feuerwerksartige Geschosse zur Demonstration der echten Seeschlacht abfeuern konnte.

Schuld an der Schieflage des Turmes war daher auch kein damaliger Treffer, sondern ein viel später in der Nachbarschaft gewachsener Baum. Der hatte sich in letzter Zeit durch den schlechten Halt am Kanalufer immer weiter geneigt, wobei seine Wurzeln das Türmchen aushebelten.

Mitarbeiter der Spezialbaufirma Kühnapfel aus Radeberg hatten den Turm nun zunächst in ein umlaufendes Trägergestell eingespannt. Danach wurde mit 5,50 Meter langen Bodennägeln die Gründung für ein Betonfundament geschaffen. Dieses diente als Basis für mehrerer Hydraulikzylinder, mit deren Hilfe die geneigte Seite des Turmes jetzt um etwa 15 Zentimeter angehoben und das ganze Bauwerk so wieder ins Lot gebracht wurde.

 

 

 

 :: Canal Grande Dresden. Solche bunten Stadthäuser können auf der jetzigen Parkplatzfläche nahe der Altmarkt- Galerie am Postplatz stehen. So sehen es Architektur- Studenten. Foto: Stadt Dresden. Pressebericht aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.08.2011.

Still ruht das Projekt Canal Grande.

Für Bau von Stadthäusern am Postplatz ist kein Investor in Sicht / Baybobau: frühestens 2014.
Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13. August 2011, © DNN-Online, 13.08.2011, 10:46 Uhr.

 

Von RALF REDEMUND

     Dresden. Wo jetzt noch Grünflächen und Parkplätze zwischen Wall- und Marienstraße liegen, sollen Gebäude stehen und ein Kanal statt Marienstraße fließen - der Canal Grande von Dresden. Doch trotz Ausschreibung und Messeauftritten (Expo-Real München) findet sich kein Investor für die Verwirklichung der 1991 von Prof. Joachim Schürmann (Köln) geschaffenen Vision.
     Das sei auch nicht verwunderlich, findet einer, der es wissen muss. Berndt Dietze hat mit seiner Dresdner Baywobau-Niederlassung nicht nur den Neumarkt mächtig voran gebracht. Jetztschickt er sich an, dem früheren Lahmann-Sanatorium auf dem Weißen Hirsche für 40 Millionen Euro wieder Leben einzuhauchen (DNN berichteten). Wäre diese Projekt nicht dazwischen gekommen, hätte man sich vielleicht schon für die Flächen am Postplatz interessiert. In frühestens drei Jahren könne er sich dieses Interesse vorstellen. Im Moment komme das Postplatz-Vorhaben zu früh.
     Zumal es bereits einen Wandel im Vergleich zum Schürmann-Plan gegeben habe. Der ging noch von Gewerbe, Geschäfts- und Bürohäusern aus. Das sei in Dresden nicht mehr nötig, so Dietze. Stattdessen geben es einen neuen großen Trend: Wohnen in der Stadt. Wie das aussehen könnte, haben 31 Architektur-Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) gezeigt. Bunte, unregelmäßige, individuelle Fassaden könnten es sein (siehe Bild), exklusive Einfamilienhäuser, die die Menschen wieder stärker zum Wohnen ins Zentrum locken. Weit hergeholt ist die Stadthäuser-Idee nicht. Das beweist das so genannte Townhaus-Projekt am Schützenplatz, das der Dresdner Baywobau-Chef allerdings für ein wenig herkömmlich, aber gut und passend hält. 50 Townhäuser könnte sich die Stadt am Postplatz zwischen Wall- und Marienstraße am Canal Grande vorstellen. Zurzeit sei das illusorisch, so Dietze. Und die studentischen Entwürfe gefallen ihm auch besser als traditionelle Loft- und Einfamilien- Hausbauten.
     Von der Idee der Verwaltung, vielleicht mit dem Bau des Wassergrabens auf der Marienstraße in Vorleistung zu gehen, hält Dietze nichts. Das raube nur Fläche, die man für die Bautätigkeit brauche. Außerdem sei eine Tiefgarage zunächst wichtiger. Auch den Versuch der Stadt, die 7500 Quadratmeter große Fläche für 13 Millionen Euro zu verkaufen, hält Dietze für wenig zielführend. Besser sei es, wie am Neumarkt, mit kleineren, einzelnen Bauprojekten direkt am Postplatz zu beginnen, einen Anfang zu machen, dann „rolle der Ball".
     Immerhin entsteht jetzt für 35 Millionen Euro ein Hotel- und Bürogebäude. Damit gibt das Projekt der TLG Immobilien dem Postplatz eine Fassung. Und die Sächsische Wohnungsgenossenschaft saniert für fünf Millionen Euro die Wohnhäuser Am See 9 bis 17. Das trägt zur Attraktivitätssteigerung der Brachfläche am Postplatz bei.


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Der »Prunkgondeln Pillnitz« e.V. bleibt an dieser Sache drann. Vielleicht ergibt es sich ja eines Tages am Postplatz - ein Dresdner Canal Grande, wie in Venedig mit Rialto-Brücke und prunkvoll hergerichteten Gondeln.

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 :: Die Rialto-Brücke (Foto: Nino Barbieri).     :: Zeichnung: Copyright © 2011 »Prunkgondeln Pillnitz« e.V.


 

Anmerkung aus WIKIPEDIA - die freie Enzyklopädie.

Der Canal Grande (Canale Grande ist eine häufige fälschliche Benennung), im Venezianischen Canałazzo, ist die knapp 4 km lange, zwischen 30 und 70 m breite und bis zu 5 m tiefe Hauptwasserstraße in der Lagunenstadt Venedig. Die erste Biegung des S-förmigen Kanals wird als volta di Canal bezeichnet.

Er ist das letzte Stück des nördlichen Armes der Brenta, der durch die Lagune zieht, weshalb das Wasser hier im Gegensatz zu den übrigen venezianischen Kanälen immer fließt. Rund 45 kleinere Kanäle (it. rii) münden in den Canal Grande ein.

 

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Mit freundlicher Unterstützung von: Pro Ratio Consulting, Barock-Event-Management, Krokodilhaus, Sächsischer Heimatschutz, Serius Yachtausrüstung, Venetus Net GmbH.
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