1717-1719

Der nach Sachsen berufene venezianische Architekt Alessandro Mauro ist als Theatermaler am Dresdner Hof tätig und zeichnet auf Geheiß Augusts die ersten Entwürfe für die Prunkschiffe anlässlich der Vermählung seines Sohnes Friedrich August II. mit der habsburgischen Erzherzogin Maria Josepha. Es entstehen zwei Serien mit den Motiven der Vier Jahreszeiten und der Vier Erdteilen.

 

1719

Als der sächsische Kurprinz Friedrich August die habsburgische Kaisertochter Maria Josepha heiratete, feierte Sachsen vier Wochen lang. August „der Starke" , Vater des Bräutigams, griff tief in die Staatskasse. Während der Jahresetat für Feste sonst bei 25 000 Talern lag, standen für die Vermählung vier Millionen bereit. Ein Hofhandwerker verdiente damals 25 Taler im Jahr. Dass Sachsen nach einer Missernte 1719 am Hungertuch nagte, störte den Appetit der Herrscher aufs Feiern nicht.

Am 2. September bestieg das Brautpaar bei Pirna die Bucentaur, ein von Alessandro Mauro entworfenes Lustschiff nach dem Vorbild des venezianischen Bucintoro und reiste in Begleitung von 15 holländischen Jachten auf der Elbe über Pillnitz nach Dresden. Hier wurden sie mit einem Festumzug zum Schloss geleitet, wo ein Festgelage und später prunkvolle Bälle stattfanden. In der Stadt gab es Maskeraden, Umzüge, Feuerwerke und auf der Elbe Wasserjagden.

 

1720

Schloss Pillnitz, :: das Wasserpalais  (Copyright © 2011 Verein »Prunkgondeln Pillnitz e.V.«).
Baubeginn für Schlossanlage in Pillnitz. Mit der Umsetzung der großzügigen, aber nur in Ansätzen realisierten Pläne durch Oberlandbaumeister Matthias Daniel Pöppelmann und Graf Wackerbarth entstand als erstes Gebäude ab 1720 das Wasserpalais im "indianischen" Stil, welches sich an asiatischen Vorbildern orientierte. 1723 folgte das baugleiche Bergpalais, woraufhin der Innenhof als barocker Lustgarten gestaltet werden konnte. Das alte Renaissanceschloss wurde dabei in die Gestaltung eingezogen und bildete den östlichen Abschluss des Hofes. (5)


1721

Im Zusammenhang mit den beginnenden Baulichkeiten von Schloß Pillnitz wurde durch das sächsische Herrscherhaus eine notwendige Fährverbindung zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz durch eine Gierseilfähre eingerichtet. Um Baumaterialien auf Pferdefuhrwerke mit Bespannung aufnehmen zu können, war sie mit zwei Rümpfen, die fest durch ein Tragdeck miteinander verbunden waren, gefertigt wurden. Nach Beendigung der Baumaßnahmen am Schloss kam die Fähre nur in der Zeit des Pillnitzer Sommeraufenthaltes des sächsischen Hof für den Transport von Hofangestellten und Hofgütern zum Einsatz. Für den höfischen Personenverkehr gab es 3 neue Schaluppen. Erst ab 1842 erfolgt ein ganzjähriger Fährverkehr.
Das Seil störte später die sich entwickelnde Kettenschiffahrt und man löste die Querseile durch Längsseile ab. Die sogenannt "Fliegende Fähre" war dabei mit einer in der Strommitte liegenden Kette verankert und lieft an einem über den Fluß gespannten Seil. Es war am unteren Ende der Elbinsel verankert und wurde von Bojen in der Schwebe gehalten. Zwei Steuerseile führen zu den an den Enden des Pontons befindlichen Winden. Durch Lockern oder Straffen der Seile stellte sich der Ponton schräg zur Elbströmung. Allein durch die Ausnutzung der Strömung gelangt die Fähre von einem Ufer zum anderen. 1911 übernahm die Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrtsgesellschaft den Fährbetrieb.
Auch die Fähren im Dresdner Elbtal profitierten von der technischen Entwicklung, so waren Raddampffähren die ersten mit Dampfkraft angetriebenen. 1930 lief die erste moderne Schraubendampffähre des oberelbischen Raumes in der Laubegaster Werft vom Stapel. Bis dahin waren Gierseil- und Raddampffähren üblich. Nachfolgend wurden auch Dieselfähren gebaut.
Die heutige Pillnitzer Schlossfähre der DVB- AG erfüllt ihre tägliche Aufgabe seit 1994 nicht mehr am Gierseil hängend, sondern mit Hilfe von zwei Pump Jet Düsen die von zwei 4 Zylinder Dieselmotoren angetrieben werden. Auch sind es keine Pferdefuhrwerke mehr, es gilt heute max 140 Personen + max 8 Autos überzusetzen, von Pillnitz nach Kleinzschachwitz oder in die andere Richtung. (12)


1721

 :: Das Jagdschloss  Moritzburg  (Copyright © 2011 Verein »Prunkgondeln Pillnitz e.V.«).

 

Am Schloss Moritzburg, das unmittelbar vor den Toren Dresden liegt, begannen die großen Umbauarbeiten. Aus der Dianenburg, einen ehemaligen Renaissancebau, den Herzog Moritz von Sachsen (1521-1553) und spätere Kurfürst im wildreichen Friedewald 1542-46 auf einer Granitkuppe errichten ließ und der später nach ihm den Namen Moritzburg bekam, wurde ein barockes Jagd- und Lustschloss. August der Starke beauftragte den sächsischen Oberlandbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann, sowie die französischen Architekten Zacharias Longuelune, Jean de Bodt und Raymond Leplat mit diesem Projekt. Im Zuge der Umbauten wurden neue Teiche und Tiergehege angelegt, wie die Fasanerie östlich des Schlosses. Die besten sächsischen Handwerker und Künstler der damaligen Zeit wirkten bei der Innenausstattung der sieben Säle und über 200 Räume mit. Das Gesamtkunstwerk ist von großartiger baulichen Klarheit und landschaftlicher Harmonie. Der Umbau endete 1736 nach dem Tod des Kurfürsten und König von Polen. Erst um 1800 wurde durch einen seiner Urenkel die Umgebung des Schlosses weiter in die Landschaft einbezogen. (8)

1724

An der Elbseite des Wasserpalais in Pillnitz entsteht der Gondelhafen. Die Pläne hierzu stammen von Matthäus Daniel Pöppelmann und Zacharias Longuelunes. Die Schaluppen des sächsischen Hofes legen nun standesgemäß am Gondelhafen vor Schloss Pillnitz an und man gelangt über eine große Freitreppe zum Eingang. 1725 werden die Mauerpfeiler mit stehenden Sphinxen, einer Arbeit von François Coudray, vervollständigt.

1727

Seit 1727 gibt es auf der Elbe die Fähre zwischen Pillnitz und Kleinzschachwitz. Ab 1765 wurde sie von den Angehörigen des Königlichen Hofes, die Schloß Pillnitz aufsuchten, benutzt. "Fliegende Fähre" nannte man die hiesige Gierseilfähre, die Pferdefuhrwerke mit Bespannung übersetzte.

Sie war dabei an einer in der Strommitte liegenden langen Kette verankert. Als Antrieb nutzte man die Strömung. Die Kette störte jedoch bald die sich entwickelnde Kettenschiffahrt und man löste die Querseile durch Längsseile ab. 1911 übernahm die Sächsisch-Böhmische Dampfschiffahrtsgesellschaft den Fährbetrieb. Auch die Fähren profitierten von der technischen Entwicklung, so waren Raddampffähren die ersten mit Dampfkraft angetriebenen. 1930 lief die erste moderne Schraubendampffähre des oberelbischen Raumes in der Laubegaster Werft vom Stapel. Bis dahin waren Gierseil- und Raddampffähren üblich. Nachfolgend wurden auch Dieselfähren gebaut. (11)


1728

Von Schloss Übigau fuhr der prunkliebende Herrscher August „der Starke" am 20. Mai mit einer zahlreichen Reisegesellschaft zu einen Besuch von Friedrich Wilhelm I. von Preußen mit einer Flotte von vier Brigantinen, vier Schaluppen und sechs großen Prahmen, die mit achtzehn Kanonen bestückt waren, stromabwärts über Torgau nach Wittenberg, was er am 25. Mai erreichte, um dann weiter auf dem Landweg nach Potsdam zu gelangen. Gegen hundertfünfzig Matrosen und Steuerleute bildeten die Besatzung. An allen größeren Orten wurde die sächsische Armada mit Musik und Salven gegrüßt, was von der Flotte durch Kanonenschüsse erwidert wurde. (7)


1730

ist die Bucentaur Bestandteil der königlichen Flotte, bestehend aus sechs Fregatten, neun Brigantinen und fünfzig weiteren Schiffen, während des „Spektakels des Jahrhunderts“ des Lustlagers von Zeithain. (11)

 

1744

Die Söhne von Kurfürst Friedrich August II. verfügten während ihres mehrwöchigen Aufenthaltes auf Schloss Pillnitz über die „Malgerota" und die „Palotina" Beide Boote besaßen sechs Ruder und waren mit zwei Italienischen Gondoliere und vier einheimischen Gondoliere besetzt. Außerdem konnten die Prinzen zwischen der roten und der blauen Schaluppe, mit jeweils einem Steuermann und vier Schiffsleuten besetzt, wählen. Diese vier Boote und die Besatzung unterstanden zu dieser Zeit den „Pontonnier-Kapitän" Julio Papete. (3)


1760

Der Steuermann Christian Gottlob Kalte (....-1809) wird als erster in das Amt eines „Aufseher bey den Churfürstl. Chalouppen und Fahrzeugen" ernannt. Als solcher steht er in den Akten. Ihm unterstanden die Pillnitzer und Moritzburger Schaluppen und ihre Mannschaften. Er verwahrte die Monturen und Schiffsgeräte und wachte über die ordnungsgemäße Ausführung der Befehle. (7,8)


1765

Während in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zahlreiche höfische Feste auf Schloss Pillnitz stattfanden, diente das es seit 1765 als ständige kurfürstliche Sommerresidenz. Für die standesgemäße Beförderung der hohen Herrschaften nutzte man repräsentativ gestaltete Schaluppen.

 

 

1768

Auf der Elbe gab es prächtige Wasserfeste, bei denen die Schaluppen von Pillnitz mit einbezogen wurden.

 

1769

Auf dem Bernsdorfer Großteich in Moritzburg erbaute man zwei künstliche Inseln. Auf der größeren, der Eremitageinsel, stand bis 1946 ein kleines Gebäude mit Strohdach und mit aus Baumrinde beschmückte Wände. Es beherbergte einst das Bad und einen kleinen Teesalon der Kurfürstin Amalie Auguste. Sie liebte den Badeaufenthalt in Kurbädern und ließ vom Fasanenschlösschen aus eine separate Wasserleitung durch den Teich auf die Insel ziehen, um dort ihre kupferne Badewanne zu speisen. Die kleinere Insel, Bäreninsel genannt, war nur eine Pontonbrücke auf der 1769 bei einer Wasserjagd ein Bär ausgesetzt worden war, der im Wasser erlegt werden sollte. Später errichtete man an dieser Stelle die Sterninsel. Sie war aus Bruchsteinen in Form eines fünfzackigen Stern aufgemauert worden. Ein Lindenbäumchen in ihrer Mitte gepflanzt, mag ein Liebesymbol des jungvermählten Kurfürstenpaares Friedrich August III. und Amalie Auguste gewesen sein. Noch heute überwuchert ein mehrfach seitlich ausgetriebener Lindenbaum die Insel. Die beiden Inseln wurden in die nun einsetzenden maritimen Spiele der Herrschaft auf dem Großteich einbezogen: Dazu zählte der Bau der Fregatte, des Hafens, der Mole mit dem Leuchtturm sowie der Dardanellen. (6,12)


1770-76

In Verbindung mit dem Bau des Fasanenschlösschens zwischen 1770 und 1776 in Moritzburg hatte sich Kurfürst Friedrich August III. eine Hafenanlage mit Mole, Leuchtturm und so genannten Dardanellen in den Jahren 1775 bis 1776 zu Ehren der Seeschlacht von Çeşme Anfang Juli 1770, in der östlichen Ägäis, am Bernsdorfer Großteich errichten lassen. Die Schlacht zwischen der Flotte der russischen Kaiserin Katharina der Großen sowie der türkischen Flotte endete für die Russen mit einem Sieg. Nach Ende des Russisch-Türkischen Krieges weilte 1775 der russische Flottenkapitän Graf Alexei Grigorjewitsch Orlow am sächsischen Hof und berichtete ausführlich über den Ablauf der Seeschlacht. Ein Jahr später erfolgte die Jungfernfahrt einer Fregatte auf dem Teich am Fasanenschloss, um mit ihr und weiteren Schaluppen die echte Seeschlacht für den kurfürstlich-sächsischen Hof nachzustellen. Das Ufer bestückte man zwischen Mole und Kanal mit kleinen Kanonen, mit denen feuerwerksartige Geschosse in Richtung Wasser abfeuern werden konnten.

 

1782

Eine „Instruction für die auf denen Churfürstl. Chaloppen angestellten Schiffer" wird erlassen.

Offenbar nahmen es die Fischer mit ihrem Dienst im Hoflager in Pillnitz nicht allzu genau, denn 1782 wurde eine „Instruction für die auf denen Churfürstl. Chaloppen angestellten Schiffer" erlassen um „verschiedene Unordnungen /.../ welche in Churfürstl. Dienst gar nicht stattfinden" abzustellen. Das Dokument ist ein Beleg für die straffe Organisation innerhalb des Hoflagers und hält interessante Details aus der Arbeitswelt der Gondoliers fest. Demnach durften nur „Herrschafften, Hof-Cavaliers und Dames, Officiers und Hof Officianten" in den kurfürstlichen Schaluppen befördert werden, alle „Livree-Bedienten" hatten dagegen den gewöhnlichen „Ordonnanz-Kahn" zu benutzen. Die Schiffer wurden angewiesen, sich ausdrücklich „mit dem geordnetem Lohn zu begnügen....vielweniger jemanden einiges Trink-Geld abzufordern....weil die sämmtlichen Schiffer gegenwärtigen Dienst als einen Hofe-Zug verrichten, und das geordnete Lohn als ein Gnaden Geld empfangen." Zu ihren Aufgaben gehörte jedoch nicht nur das sichere Übersetzen und Befördern der „Höchsten Herrschaften" . Sie waren verantwortlich für die Sauberkeit der Fahrzeuge, hatten eingelaufenes Regenwasser auszuschöpfen und die „Gehäuse von Spinnen und allen Unsauberkeiten" zu befreien. Die Instruktion schrieb gleichzeitig genaue Verhaltensmaßregeln vor: „Alles Fluchen, Schwören, übermäßige Trinken, Spielen, Gezäncke, Schreyen, Gewäsch, Lachen und dergleichen übeles Bezeigen, ... wird bey ernstlicher Strafe verbothen, sintemal denen Schiffleuten eine besondere Stille gebühret, und sie ein ander ihr Verhalten nur durch gewöhnliche Zeichen und Worte eröfnen müßen." Als besonders hart wird wohl diese Anweisung empfunden worden sein: „Nicht minder sollen sich die Fischer auch des Tobacksrauchen im Angesichte der Hohen Herrschafften ... gänzlich enthalten." Offenbar hatte es diesbezügliche Beschwerden empfindlicher Nasen gegeben. Außerdem war es ihnen verboten, sich vom Hoflager zu entfernen, in ihren Monturen öffentliche Schankhäuser aufzusuchen oder sich gar mit der Kleidung schlafen zu legen. Auffallend zahlreiche Paragraphen widmeten sich dem ordnungsgemäßen Tragen, Pflegen und Verwahren der Livreen: So sollte „...ein jeder Schiffer in weißer Wäsche erbar und reinlich erscheinen, die ihm anvertrauten Montirungs-Stücken in gesäuberten guten Stande erhalten, vor der Ablösung auskehren, ausputzen, und in der besten Ordnung an den Schiff-Aufseher Christian Gottlob Kalten übergeben. /.../ Damit endlich auch die Montirungs-Stücken in guten Stande verbleiben, werden sie nach aller Möglichkeit geschonet, und nur in guten Wetter bey Herrschafftlichen Fahrten, und denen Galla- und Conferenz- Tagen, getragen, außerdem aber die Surtout- Röcke, und gewöhnlichen Hüthe gebrauchet, jedoch keinesweges etwa die guten Montirungen drunter gezogen, auch zu keiner Zeit, die Meßer, Tobackstosen, Schnupftücher und andere Sachen, unter die Leib-Binden gesteckt." Demnach war die Schonung der wertvollen Galalivreen oberstes Gebot. Bei der wöchentlichen Ablösung mussten die bereits getragenen Monturen der neuen Rudermannschaft übergeben werden, die sie ihrerseits an ihre Nachfolger weitergab. Von der ergangenen Instruktion wurde eine Abschrift angefertigt, die der Schiffsaufseher Christian Gottlob Kalte den Gondoliers aller acht Tage „fleißig und deutlich vorzulesen" hatte. (8)


1790

Am 18.Mai 1790 erfolgt unter großen Festlichkeiten in der kursächsischen Schiffswerft am Südufer des Bernsdorfer Großteich, in der Nähe des Entenfangs, der Stapellauf eines zweiten, mit reich an Kanonen bestückten zweimastigen Kiegsschiffes. Die 30.000 Taler teure Fregatte kam jedoch kaum noch zum Einsatz. (10,11) 

 

1790

»Die Rote Chalouppe« und  »die   Grüne Chalouppe«, :: Zeichnung nach Entwürfen von 1790 (Copyright © 2011 Verein »Prunkgondeln Pillnitz e.V.«).
Kurfürst Friedrich August III. lässt zwei neue Schaluppen, die „Rote Chalouppe", an deren Vorderteil ein Triton in eine Seemuschel blies und ihre Schwester die „Grüne Chalouppe", welche einen Drachenjungen, der auf einem Drachen reitet, für den herrschaftlichen und eine zweite grüne oder so genannte „Ordinäre Chalouppe" für den hofstaatlichen Transport zwischen Dresden und Schloss Pillnitz anfertigen beziehungsweise umgestalten. Letztere zeigt an der Spitze einen „Schnörkel mit Festonen", geschnitzte Laub- und Blumengewinde. In das Fahrzeug selbst war ein wappengeschmückter „Pavillon" eingebaut. Den Auftrag hierfür erhielt der Hamburger Schiffszimmermann Johann Christian Pätzold. Die Entwürfe stammen vom Oberlandbaumeister Christian Friedrich Schuricht. (8)

 


1790 - 2015     -      225 Jahre rote Schaluppe


1791

 :: Die rote Schaluppe vor Schloss Pillnitz  (Copyright © 2011 Verein »Prunkgondeln Pillnitz e.V.«).

 

Als im Pillnitzer Schloss vom 25.- 27. August der Fürstenkonvent tagte, auf dem die bekannte „Pillnitzer Konvention" geschlossen wurde, wo die Monarchen von Österreich, Preußen und Sachsen mit dem französischen Adel Fragen über die Aufteilung Polens und das weitere Vorgehen gegen die sich ausweitende Französische Revolution debattierten, errichtete man auf der Insel, dem Elbheger, einen Eintrachtetempel und veranstaltete zu Ehren der anwesenden Herrscher und Fürsten ein mehrtägiges Fest mit glänzenden Illuminationen der drei Schlossbauten, der Insel, des Hafens und der Staatsschaluppen. Ein brillantes Feuerwerk auf der Elbe beschloss die Festivität. (7) 

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